Der Lernweg
Vom ersten Kassensturz zu eigenen, aufgeschriebenen Anlageregeln. Die Reihenfolge ist Absicht: Erst kommt dein Geld in Ordnung, dann der erste Sparplan, dann die Aktien. Dividenden kommen erst spät, auch wenn ich selbst so anlege.
Du darfst nach jeder Stufe aufhören. Wer mit einem breiten ETF zufrieden ist, hat sein Ziel erreicht, und unter etwa 200 € im Monat ist das ohnehin der ehrlichere Einstieg. Lieber mit Kurs und Wissens-Check? Dann nimm den Finanz-Führerschein im Campus: Der Basiskurs deckt Stufe 1 und 2 ab, der Aufbaukurs Stufe 3 und 4.
Stufe 1: Geld im Griff
Bevor der erste Euro an die Börse geht: Überblick, teure Schulden, Notgroschen.
Am Ende kannst du:
- beziffern, was jeden Monat übrig bleibt
- teure Schulden zuerst abbauen
- deinen Notgroschen aus den eigenen Ausgaben berechnen
- den Freistellungsauftrag einrichten
Zum Lesen, in dieser Reihenfolge
- Das erste Gehalt: 724 € stehen im Vertrag, 571 € kommen an
- Die Haushaltsrechnung: Wer seine Ausgaben nicht kennt, investiert auf Sand
- Die Budget-Lebenslinie: Wie du dein Geld aufteilst, vom Taschengeld bis zur Gehaltsspitze
- Konsumkredite: der Zinseszins, der gegen dich arbeitet
- Investieren oder Geldausgeben? Warum dein Auto kein Investment ist
- Absolute Sicherheit gibt es nicht, nur besseren und schlechteren Umgang mit Risiko
- Der Freistellungsauftrag: 263,75 €, die du sonst jedes Jahr verschenkst
Zum Ausprobieren
Stufe 2: Der erste Sparplan
Ein Depot, ein breiter ETF, eine Sparrate, die zu dir passt. Das geht schon ab 50 € im Monat.
Am Ende kannst du:
- einen breiten ETF nach Kriterien auswählen
- ausrechnen, was deine Sparrate an Gebühren kostet
- einen Kursrutsch aussitzen
- begründet zwischen ETF und Einzelaktien entscheiden
Zum Lesen, in dieser Reihenfolge
- Es geht nicht um die 1.000 €, Vermögensaufbau mit 50 € im Monat
- Die ETF-Staffel, Teil 4: Warum der ETF für die meisten Menschen gewinnt
- Die ETF-Staffel, Teil 3: Wenn der Index zum Wettschein wird
- Wichtiger als jede Strategie: dein Verhalten
- Zeit ist das knappste Gut: was ein Depot wirklich zurückkauft
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Stufe 3: Aktien verstehen
Was eine Aktie ist, woher eine Dividende kommt und woran du Risiken erkennst. Verstehen ist hier das Ziel, kein Kaufauftrag.
Am Ende kannst du:
- erklären, womit eine Firma Geld verdient
- Gewinn, Dividende und Ausschüttungsquote lesen
- Renditefalle und Klumpenrisiko erkennen
- Quellensteuer einordnen
Zum Lesen, in dieser Reihenfolge
- Wenn das Dividendenwachstum die Inflation schlägt, und warum es das muss
- Warum ich meine Rechnungen nicht mit Kursgewinnen bezahle
- Quellensteuer für Einsteiger: Warum deutsche Zahler bei uns knappe Duelle gewinnen
- Was ist eigentlich eine BDC, und warum gehört sie nicht ins Kinderdepot?
- Die ETF-Staffel, Teil 2: Das Klumpenrisiko in Zahlen
- Die ETF-Staffel, Teil 1: Wenn alle dasselbe kaufen
- Diversifiziert auf dem Papier, warum American Express trotzdem fliegen musste
- Von Dividenden leben: was es wirklich braucht
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Stufe 4: Das eigene Regelwerk
Du schreibst auf, wann du kaufst und wann du verkaufst, und prüfst Unternehmen selbst. Mein Depot dient als offenes Beispiel, nicht als Vorlage zum Nachkaufen.
Am Ende kannst du:
- eigene Regeln für Kauf und Verkauf festlegen
- ein Unternehmen selbst anhand seiner Berichte prüfen
- dein Depot so streuen, dass kein einzelnes Risiko zu groß wird
- das Depot einmal im Jahr durchgehen
Zum Lesen, in dieser Reihenfolge
- Die Januar-Regel: Wie sich unser Depot selbst bespart
- Warum Visa und Mastercard bei uns trotzdem nicht im Depot sind
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Unternehmen im Detail
So sieht die Prüfung am echten Beispiel aus. Das sind Analysen zum Mitdenken und keine Kaufempfehlungen. Die Beiträge sind zuerst für Taler lesbar und werden nach sechs Monaten automatisch frei.
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